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2017
Anerkennung
offner Wettbewerb offner Wettbewerb Gemeinwesenhaus Köngen


aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Der Schulhof gewinnt als Ort der Kommunikation durch die räumliche Fassung eine neue Qualität. Die architektonische und städtebauliche Formgebung, fügen sich gut in die Umgebung ein, bilden aber auch ganz eigene, neue Akzente, die den Ort gelungen interpretieren

Anerkennung
Realisierungswettbewerb Mensa mit Mehrzweckgebäude Kirchheim

Zentrale Entwurfsidee ist es, den Neubau am Ortseingang mit einer angemessenen Vorfläche und deutlich herausgearbeitetem Entrée zum Campus zu positionieren

Auzug aus dem Wettbewerbsprotokoll:
Die städtebauliche Leitidee mit einem Gebäude, das sich in Ost-West-Richtung erstreckt, überzeugt mit der Winkelform der Dachstufung wird die östliche Ecke des Grundstücks gut gefasst. Es entsteht ein angemesse- ner Platzraum vor den Eingängen im Süden gelegen. Die Ost-West-Erschließung des Foyers ist folgerichtig zur Schule im Osten und zur Lindorfer Straße im Westen orientiert.
Für den ruhenden Verkehr wird eine TG vorgeschlagen. Obwohl vom Auslober nicht vorgesehen, ergibt sich ein Vorteil und die versiegelten Flächen werden minimiert.
Die Gebäudegliederung mit Höhenversätzen ist gelungen. Hierdurch entsteht ein gut proportioniertes Gebäude. Die Fassadengliederung ist stimmig und die Erscheinung des Gebäudes positiv. Vor allem die offene verglaste Front zur Siedlung im Norden überzeugt als Geste zum Ort.
Auch wenn mit dem vorgelagerten Foyer eine direkte Anbindung der Mensa und des Mehrzweckraumes zum Vorplatz nicht möglich ist, hat das große Foyer doch eine positive Pufferfunktion. Die inneren Funktionen sind richtig.
Es ist ein sehr kompakter Entwurf. Damit ist die Wirtschaftlichkeit des Baus gegeben. Die vorgeschlagenen Konstruktionen sind gut vorstellbar.

 
Anerkennung
Realisierungswettbewerb GARP Bildungszentrum Nürtingen

Der Neubau gliedert sich maßstabsgerecht in zwei im Grundriss gleich große Baukörper, die die unterschiedlichen Funktionseinheiten klar erkennen lassen. Es entsteht eine spannungsvolle Silhouette mit eindeutiger Eingangssituation.


2016

Anerkennung
Realisierungswettbewerb Neugestaltung Kornhausplatz Göppingen -
Planungsgemeinschaft mit
mit G2 Landschaftsarchitektur

Zur Weiterentwicklung der Innenstadt Göppingens soll der Kornhausplatz neu gestaltet werden.
Mit seiner zentralen Lage ist der Kornhausplatz ein wichtiger innerstädtischer Freiraum, der mit seinem großzügigen Angebot an Außengastronomie und der Stadtbibliothek eine wichtige Rolle in der Stadtmitte Göppingens übernimmt. Die Neugestaltung des Kornhausplatzes sieht eine ruhige, zurückhaltende Planung vor. In der Wahl der Materialität und Gestaltung orientiert sie sich mit dem Granitpflaster an den vorhandenen innerstädtischen Freiflächen, um sich als Baustein in das Gesamtkonzept einzufügen. Die zentrale Platzfläche weitestgehend von Einbauten frei gehalten, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen. Die Fassade des historischen Adelberger Kornhauses mit der Stadtbibliothek wird zur Platzmitte hin frei gestellt. Entlang der Parkhausfassade wird eine lockere Baumreihe vorgeschlagen, unter der großzügige Sitzelemente aus Holz angeordnet sind. Ein belagsbündiges Wasserfontänenfeld lädt zum Spielen und Verweilen ein und schafft einen angenehmen Geräuschfilter. Der Rad-Brunnen wird dem solitären Bestandsbaum zugeordnet.
Die Beleuchtung erfolgt über locker über den Platz abgehängte Lichtringe, die den Platz in den Abendstunden in einen attraktiven Lichtschein hüllen.



Anerkennung
Realisierungswettbewerb Ortsmitte Altenstadt
- Planungsgemeinschaft mit G2 Landschaftsarchitektur

Im Zuge der Neuordnung der Ortsmitte Markt Altenstadt entsteht ein attraktiver „Neuer Markplatz“ als zentral gelegener Aufenthaltsbereich im Ortskern der Stadt. Die Neubauten werden städtebaulich in die Gesamtstruktur integriert und ortsverträglich in den Bestand eingefügt.
In Verbindung mit dem geplanten Drogeriefachmarkt und Aldi gruppieren sich die Neubauten des Seniorenzentrums zu einer lockeren Einheit, die den Rahmen für den „Neuen Marktplatz“ schafft und in Verbindung mit den Bestandgebäuden (Kirchenzentrum und Tagescafé) die Stärkung der fußläufigen Wegeverbindung in Ost-West-Richtung unterstreicht.
Der „Neue Marktplatz“ bildet in der Verbindung vom Bahnhof über die neu geordnete Mitte (Neuer Marktplatz / Hermann-Rose-Platz) bis hin zu Schule und Friedhof einen attraktiven Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität und ist durchgängig barrierefrei gestaltet. Die ruhige, zurückhaltende Gestaltung ermöglicht eine flexible Nutzung und Bespielung der Freiräume. Die geforderten Stellplätze werden untergeordnet in die Freibereiche integriert.


2015

1.Preis
Realisierungswettbewerb Ortskernsanierung Oberelchingen - Planungsgemeinschaft mit G2 Landschaftsarchitektur

Auszug aus der Pressemitteilung:
"Der Siegerentwurf zeichne sich dadurch aus, dass er den Klosterbezirk und den Altort Thal am Fuße der Klostersteige in den Mittelpunkt rücke, die räumlichen Schwerpunkte betone. Im Altort Thal soll Raum geschaffen werden für dörfliches Leben, sprich: ein Platz, auf dem gefestet werden kann, Musikkapellen und Gesangvereine auftreten können. Das kirchliche Leben spielt sich im Klosterbezirk ab. Wobei die Vorschläge für diese beiden Bereiche bis auf Weiteres eine reine Ideensammlung darstellen. Weil ganz bewusst auch Privatgrundstücke in die Planungen miteinbezogen wurden."

Das Planungskonzept sieht eine ruhige Gestaltung vor, die sich vom „Altort Thal“ bis zum Kloster als einheitlich gestaltetes Band durch den Ortskern zieht. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes wird mit dem Bestand als landschaftsprägendes Baudenkmal behutsam umgegangen. Als Material wird Granit (warmgrau / beige) für Beläge und Muschelkalk für Sitzelemente und Mauern vorgeschlagen.

Im unteren Ortskern ("Altort Thal") entsteht ein neuer Dorfplatz, der als verkehrsberuhigter Bereich mit einer großzügigen, multifunktional nutzbaren Fläche einen flexiblen Rahmen für das rege Vereinsleben des Ortes schafft. Drei solitäre Baumpflanzungen mit rotblühenden Kastanien geben dem Dorfplatz einen grünen Rahmen


1.Preis
Gemeindezentrum St.Peter
Wettbewerb für den Naubau einer Kirche mit  Gemeindezentrum und 4 gruppiger Kindertagesstätte Stuttgart Bad Canstatt

Das neue gemeinsame Zentrum der Gemeinde St. Peter und der Stiftung Liebenau als meditative und kommunikative Gemeinschaft spiegelt sich in zwei Antipoden wieder: Sakralität in der Vertikalen und Profanität als horizontaler Kontrapunkt werden signifikant dargestellt und von den Besuchern wahrgenommen.

Das Preigerichtsprotokoll:
Die Arbeit verdient unzweifelhaft die Aufmerksamkeit des Preisgerichts:
Mit klaren städtebaulichen Setzungen formuliert das Neue – alle Funktionen einende Haus – den „Schlussstein“ der städtebaulichen Entwicklung an der Winterbacher Straße. In seiner durch räumliche Rückschnitte und Überhöhung des Kirchenraumes gegliederten Baufigur nimmt das Gebäude angemessen die Höhenentwicklung der Umgebungsbebauung auf und findet die passende Antwort auf Ort, Typus und Programm.
Die zentrale Erschließung von Osten aus der Tiefe des Grundstücks respektiert sinnfällig die Disposition des Neubauvorschlages der Stiftung Liebenau. Das interne Erschließungskonzept aus der Mitte des Raumes bindet, dem angebotenen Licht-Hof geschuldet, alle Kompatimente des Programms (Kirchenraum, Gemeinderäume und Kita) auf funktional schlüssige und atmosphärisch dichte Weise zusammen.
Die Anordnung und Raumdispostion des Kirchenraumes repräsentiert in schöner Weise des Liturgieund Gemeinschaftsverständnis der Kirchengemeinde; seine situationsabhängige Erweiterbarkeit ist nachgewiesen, jedoch bedarf die angebotene Zone für den Werktagsgottesdienst der Überarbeitung. Kritisch wird der Vorschlag Fensteröffnung unmittelbar hinter dem Altar bewertet.
Lage und Auffindbarkeit des Pfarrbüros ergibt sich selbstverständlich aus der Lage zum zentralen Eingangsbereich und dem „Hof der Mitte“. Die Entwurfsentscheidung, alle zudienenden Räume der Kindertagesstätte ( MZR, Küche und Essensraum) in das Erdgeschoss zu legen, eröffnet die umstandslose Mehrfachnutzung dieser Räume durch die Kirchengemeinde. Im Detail ist die Ausformulierung der Ausgabeküche zu überarbeiten.
Alle Gruppenräume der Kindertagesstätte liegen zusammen auf der Obergeschossebene. Dies wird vom Nutzer ausdrücklich begrüßt. Ihre Orientierung nach Osten und die vorgeschlagene Verbindung zu den Freiräumen im Erdgeschoss ist praxistauglich; in der funktionalen Doppelung dieser als Rettungswegs ist sie eine nahe liegende Antwort auf die Sonderheit der Lage. Die der Kindertagesstätten zugeordneten nord-westorientierten Außenbereiche im Erdgeschoss sind trotz Randlage und schmalen Zuschnitts gut durchgearbeitet und gebrauchstauglich zoniert.
Dem klaren funktionalen Layout der Räume entspricht einen gestalterisch anspruchvolles Konzept von Raum und Blickbeziehung. Die hierfür gefundene Architektursprache ist der Aufgabe in besonderer Weise angemessen. Die vorgeschlagene Konstruktion und Materialisierung verspricht eine „robuste“ Architektur, die frei ist von modischen Attitüden. In Erstellung und Unterhalt lässt sie eine wirtschaftliche und dauerhafte Lösung erwarten.
Die Überschreitung der bauplanungsrechtlichen Parametern sollte heilbar sein.
In Summe wird mit der hier angebotenen Entwurfslösung ein Haus vorgefunden, welches das Spezifische der Gott-Menschlichen-Begegnung und –Gemeinschaft im Gottesdienst und Alltag sinnfällig erfahrbar macht.


2014


2. Preis

Wettbewerb Neubau Haus der Kirche der evangelischen Gesamtkirche Stuttgart Degerloch

Auszug aud dem Preisgerichtsprotokoll:
Der Entwurf besticht durch seinen klaren Baukörper hin zum Agnes-Kneher-Platz, Marktplatz und Kirchgarten.
Er öffnet sich an den richtigen Stellen in der Fassade und wirkt vor allem einladend an der Giebelseite, der Begegnungsstätte. Vom Foyer aus bieten sich Durchblicke zur Kirche hin. Die Erschließung der Säle erfolgt durch eine Art Kreuzgang und umgreift einen kleinen klösterlichen Kirchgarten.


Anerkennung
Neubau einer Tagesklinik des ZfP Südwürttemberg

Auszug aus der Beurteilung durch das Preisgericht:
Die Lage und Ausrichtung des Gebäudes entspricht den städtebaulichen Vorgaben der bisherigen Planung. Der Baukörper begrenzt den Berliner Platz nach Süden. Dabei sind die öffentlichen Durchwegungen beibehalten. Die Gebäudehöhe zum Niveau des Berliner Platzes und zum Bestand wirktsehr wohltuend. Dies wird durch die Tieferlegung des Platzniveaus gegenüber der Vorplanung erreicht. In der Freiraumplanung wird der Höhenunterschied zum Bestand über eine Sitzkante gelöst, was eine gute Aufenthaltsqualität als Ergänzung zum Freibereich des Restaurants für die ergänzenden
Nutzungen im Bestand erwarten lässt. Innerhalb des Gebäudes wird über eine Split-level-Erschließung der Höhenunterschied auch barrierefrei ermöglicht. Die Konsequenzen auf die Tiefgarage - Verlängerung der Rampe - erscheinen umsetzbar. Die Anbindung zum Bestand erfolgt ausschließlich im zweiten Obergeschoss, was auch zur Beibehaltung wichtiger Sichtbezüge beiträgt. Der Baukörper wird durch Vor- und Rücksprünge sowie Einschnitte wohltuend gegliedert. Die Einschnitte definieren eindeutig und an richtiger Stelle die Zugänge. Das starke Fassadenbild stehender Fensterformate wird durch große Fensterelemente an grundrissbezogen richtigen Stellen aufgelockert.
Die Grundrisse bieten eine klare Orientierung in Behandlungsgruppen undgemeinschaftliche Raumangebote. Die vertikale Erschließung ist funktionsgerecht. Die Überhöhungen der Erdgeschossräume lassen eine attraktive Raumsituation erwarten. Die interne Blickbeziehung zwischen Restaurant/EG und Behandlunggruppe/1.OG können jedoch zu Konflikten zwischen den Nutzungen führen. Die Kennzahlen und Angaben zur Konstruktion und Material lassen Hochwertigkeit und Wirtschaftlichkeit in Realisierung sowie Betrieb erwarten. Insgesamt bietet der Entwurf gute und weiterverfolgbare Antworten an die gestellte Planungsaufgabe. Die städtebauliche Einfügung in Kubatur und Fassadenbild werden positiv und angemessen bewertet.

Auszug aus dem Erläuterungsbericht:
Das durchgesteckte Foyer verknüpft in der Mitte des Hauses in Querrichtung den Berliner Platz mit dem Köhlesrain über zwei Niveaus barrierefrei. In Längsrichtung wird das Gebäude in drei Bereiche gegliedert: Der mittlere Bereich beinhaltet im Erdgeschoss das Foyer mit Rezeption, Leitungsbüro, Sekretariat und das Zimmer für den „Arzt vom Dienst“. In den Obergeschossen, den Pflegebereichen, dient der mittlere Bereich den „Kernräumen“, den Wohn- und Ruhebereichen. In dem zum Berliner Hof hin orientierten Bereich situieren sich im EG sowie 2. und 3. Obergeschossdie gemeinschaftlich genutzten Räume. Im zur Astiaallee gewendeten Bereich liegen inden Obergeschossen die für sich erschlossenen Pflegebereiche. Diese werden von der Steg-Anbindung nicht gestört. Die  Anbindung an den Bestand erfolgt über einen Steg im 2. Obergeschoss.Der 5 Meter hohe Gruppenraum, das Restaurant und das Bistro sind über zwei Ebenen mit Lufträumen durchgesteckt und sind die Besonderheit der EG-Ebene. Es ergeben sich interessante Blickbeziehungen von EG zum 1. OG.


1.Rang
Mensa / Gemeinschaftschule Deizisau

Der längliche, schmale, 2-geschossige Baukörper begrenzt ganz selbstverständlich den Pausenhof zur Bismarckstraße. Dies bringt verschiedene Vorteile: die Lärmimmissionen werden von der westlichen Wohnbebauung abgehalten und der Schulhof wird so breit formuliert, wie nur möglich. Es entsteht ein breites Band als Schulhof, das ganz verschieden zoniert und bespielt
werden kann und zum Dreh- und Angelpunkt und Kommunikationsort für die Schüler und schulischer Nutzungen wird.


2013

3. Preis
3-Feld Sporthalle mit Mensa Lauffen

Die neue Sporthalle ergänzt die bestehenden Schulen und schließt das gesamte Gebäudeensemble zu einem Schulcampus zusammen. Es entsteht von Westen nach Osten eine Abfolge von zusammenhängenden Freibereichen: Entreé, Campus, Forum, Terrasse - die gleichzeitig zoniert sind und unterschiedlich genutzt werden können. Die von der Topographie her bestehenden zwei Freibereichsebenen werden über großzügige Sitzstufen miteinander verknüpft.

Die Nebenräume für Sporthalle und Mensa schmiegen sich L-förmig an die höheren zwei Bauteile: Sportraum und Mensa. Dieses „L“ ist nochmals in der Höhe differenziert: zur Hölderlinstraße 2-geschossig, nach Süden gerichtet 1-geschossig. Die Gliederung des Baukörpers bildet zum einen eine lebendige Dachlandschaft und zum anderen eine Körnigkeit entsprechend dem Maßstab der umgebenden Schulbebauung.
Von der Hölderlinstraße aus kommend, erfährt der Besucher die neue Sporthalle als skulpturalen Baustein. Nach Süden öffnen sich die Gebäudeteile sowohl im Sportraum mit einem "Schaufenster" zum Freibereich hin als auch über die Mensa zum neu angelegten Schulgarten.
Die Anordnung der Mensa rückt den Gebäudeteil in die Mitte des Campus und lässt genügend Abstand zur südlichen Wohnbebauung.
Die neue Sporthalle als additiver Baustein in der Reihe der Gebäude des Schulcampus stellt eine unverkennbare neue Adresse im engen Einklang mit der Umgebung dar. Materialität und Farbgebung verleit dem Haus Angemessenheit und Besonderheit zugleich.



1.Preis
Kinderhaus Mönchweiler

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb zum Neubau eines 5 gruppigen Kinderhauses
Auszug aus dem Wettbewerbsprotokoll:
Die Verfasser legen ein überzeugendes bauliches Konzept für eine 2-geschossige KITA vor, auch im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und energetische Aspekte. Das Preisgericht würdigt im Besonderen den sensiblen Umgang mit der Topographie, die lichtdurchfluteten Innenräume und die der Bauaufgabe angemessenen Gestaltung und Materialität.



2.Preis Jugendhaus mit Bürgertreff Stuttgart Neugereut

Auszug aus dem Wettbewerbsprotokoll:
Die Absicht der Verfasser das neue Jugend- und Bürgerhaus durch Erweiterungen in alle Richtungen am Ort zu „verankern“, ist beim Betrachten des Modells sehr gut nachvollziehbar. Auf den Bestand wird unter Einbindung eines großen Anteils der Bausubstanz ein robustes, orthogonales System gelegt, das beschützte, gut nutzbare Außenräume entstehen lässt.


2012

3.Preis
Gemeindehaus St.Elisabeth Stuttgart-West

Auszug aus dem Wettbewerbsprotokoll:
Das Gebäude stellt sich als eigenständiger Baukörper dar, die Fassade (Außenhaut) ist rundherum sorgfältig entwickelt und leistet einen eigenständigen architektonischen Beitrag.


1.Preis
Schülerhaus Rheinfelden

Die zwei Richtungen, resultierend aus der Lage der zwei gegenüber liegenden Schulen werden aufgegriffen und in die Leitidee für das neue Ganztageshaus transferiert. Es dient als Dreh- und Angelpunkt für die Schüler und noch darüber hinaus.


3. Preis
Realschule Murnau


Wie selbstverständlich situieren sich aus den zwei zueinander versetzten und verstaffelten Gebäudeeinheiten der Vorplatz der Schule, Schulhof, Stellplätze und Sporthalle.

2011

3. Preis
Bildungshaus Tübingen

Ein langgestreckter, zweigeschossiger Baukörper vereint Kindertagesstätte und Grundschule unter einem Dach.
Der Neubau des Bildungshauses ist als kompaktes und klar gegliedertes Haus konzipiert. Die lineare Anordnung parallel zum Neckar orientiert sich an die vorhandenen Gebäudestrukturen am Ufer. Die bewegte Dachlandschaft charakterisiert das Gebäude nach außen und stellt den Bezug zur Umgebung her.  Der Ort bekommt eine neue, besondere Adresse.


1. Rang
Jugendhaus mit Kindertageseinrichtung Stuttgart - Giebel

Zwei "Klammern“, stellvertretend jeweils für das Kinder- und Jugendhaus und die Kindertageseinrichtung greifen
ineinander. In der Mitte pulsiert das Herz: der Marktplatz, als Raum für Austausch von Bevölkerungsgruppen und
unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten. Der Mehrzweck- und Seminarraum, als stadtteilorientierte Räumlichkeiten, bilden
sich in der Höhe um einen zusätzlichen Meter ab und betonen die Ecke des Gebäudes.
Die einzelnen Räume werden zu Gruppen zusammengefasst und zueinander versetzt. Es entstehen so Plätze und Wege - Erschließungsbereiche und Flurachsen, die offene Blickbeziehungen und eine Verzahnung mit den Außenbereichen zulassen.
Die Struktur des Ortes mit seinen Wegebeziehungen findet seine Fortsetzung im Gebäude.



2010


3. Preis
Kinderhaus Dizingen

Ein nach Süden ausgerichteter Solitär so verdreht, dass alle Bäume erhalten bleiben, setzt sich im nördlichen Bereich des Grundstückes wie ein Schmetterling in das naturnahe Außengelände und lässt interessante Aus- und Durchblicke zur Glems und zum Schloss hin zu. Zusammen mit Schloss und Kirche besetzen nun 3 öffentliche Bausteine den Glemsbogen und bilden diesen nach.
Unser Entwurf verbindet die städtebauliche und freiräumliche Qualität des Ortes ideal mit den Anforderungen an das neue Kinderhaus Schloss Ditzingen, indem es den naturnahen Garten im Süden des Grundstückes unbebaut lässt, und umgekehrt an die Nähe der Glems herantritt. Das Schloss wird freigestellt und in seiner städtebaulichen Lage gestärkt. Der Zugang vom Parkplatz durch die südlichen Freianlagen führt wie durch einen romantischen Märchengarten  zum Haupteingang des Kinderhauses.


1.
Preisgruppe Sportpark mit Vereinshaus und Veranstaltungssaal Pöcking am Starnberger See

Die 3 neuen Gebäude Vereisnahaus Sporthalle und Trainingszenterum gruppieren sich um einen grünen Freibereich mit Biergarten und freiem Blick nach Süden und stehen im engen Einklang mit der Natur:
Die Gebäude sind so zueinander versetzt, dass verschiedene Sichtfenster und wichtige Blickachsen frei bleiben: im Osten die Öffnung zum Ort, im Süden der Blick zum Sportpark, im Westen der Bezug  zum Waldrand und im Norden ein Sichtfenster zur Ortseinfahrt, der Weilheimer Straße.
Konstruktion: Holzbauweise und Passivhauskomponenten.


1. Preis
Stadthalle Bönnigheim

Mit der neuen Stadthalle als Solitär entsteht eine unverkennbare neue Adresse im engen Einklang mit der historischen Struktur des  Stadionschen Schlosses und Stadtmauer. Die steinerne Materialität  und Farbgebung leitet sich aus der analogen Umgebung und der  Tradition Bönnigheims ab.


2.Preis
Kinderhaus in Leinfelden Echterdingen

Unser Entwurf für das neue Kinderhaus Aicherweg / Layhweg verbindet die städtebauliche und freiräumliche Qualität des Ortes optimal mit den Anforderungen an ein Passivhaus.



2009

2. Preis
Erweiterung Schulzentrum Katzenstein in Wernau

Realschulerweiterung, Mensa, Jugendtreff, Werkrealschule in mehreren Gebäuden und Bauabschnitten


3. Preis
Vicentinum Augsburg

Neu- und Umbau eines Gesundheitszentrums mit Operationssälen und Arztpraxen sowie Reha-Bereichen.



2008

2.Preis
Treff am See - Böblingen

Bürgerhaus mit Cafe Gruppenräumen Saal Aussenbereich



2007

4.Rang
Fußgängerbrücke über die Bahnlinie Heidelberg – Rohrbach

mit den Tragwerksplanern Helber–Ruff Beratende Ingenieure


2005

2. Preis
Haus der Jugend in Hamburg Kirchdorf

Das heterogene städtebauliche Umfeld verlangt eine eigenständige und markante Architekturform. Unser Beitrag soll die Attribute tragen einprägend, einladend und zweckorientiert.
Die Form des Hauses entwickelt sich streng aus der Topographie, den örtlichen Gegebenheiten, und den inneren Raumanforderungen. Mit einer kräftigen städtebaulichen Geste wird der Endpunkt der Erschließungsachse  mit einem eingefassten platzartigen Vorbereich neu definiert. Das Haus der Jugend ist als 1-2 geschossiges Gebäude ein integrierter Bestandteil der Außenanlagen und steht, ohne in Konkurrenz treten zu wollen, im Dialog zu der benachbarten Kirche, die eher als Solitär wirkt. Im rückwärtigen Grundstück entwickeln sich großzügig und zusammenhängend die Spielbereiche, entlang einer durch verschiedene Einschnürungen und Knicke gegliederte Fassade mit differenzierten Außenbezügen. Zu den Wettern hin gestaltet sich das Haus als eingeschossiger landschaftbezogener Pavillon. Das Gebäude rückt nah an das Wasser mit Cafe Club und Kinderbereich.


engere Wahl
Gesundheits- und Wohnpark Zipfelbachtal



2. Preis
Ortsmitte Mühlhausen im Täle

Neuordnung der Ortsmitte mit Feuerwehrhaus und Gemeindesaal
Zuschlag nach Überarbeitung



2003

3.Preis
Ortsmitte Schlat


Neuordnung der Stadtmitte mit Rückführung des Platzes
auf seine historischen Dimensionen


Anerkennung
Wohngebiet Rosengarten in Ehingen

94 ha Wohngebiet mit vorwiegend Einfamilienhäusern.
Ein großer Anger begründet aus der Topographie ist die besondere Adresse



Anerkennung
Stiftsbogen München

250 Bediensteten Wohnungen in hoher Verdichtung am Rande eines Parks



2002

3. Preis
Fachoberschule in Aichach

Reiner Holzbau mit ökologischen und räumlichen Qualitäten



2001

4. Preis
Stockerhut Weiden

Förderung Soziale Stadt mit neuer Quartiersmitte, städtebauliche Erneuerung und Generationenwohnen in einem etwas heruntergekommenen Stadtteil aus den 60-ern




1998

1. Rang
Grundschule Hornwiesen Süßen

in reiner zweigeschossiger Holzbauweise Beauftragung
Eine besonders kostengünstige zweigeschossige Lösung mit prägnantem städtebaulichem Ansatz


1. Rang
Ausstellungsgebäude Weberhaus

Gutachtenwettbewerb(mit Günter Hermann Architekten)
Ingenieurholzbau - ein geschwungenes Dach erzeugt Identität




1997

Anerkennung
Autobahnraststätte Engen

(mit Günter Hermann Architekten)
- Eine dynamische Form mit radikaler Öffnung zur schönen Bergkulisse


Anerkennung
Grenadierkaserne Stuttgart


offener städtebaulicher Wettbewerb


1996

2. Preis
Kreissparkasse Rottweil

(mit Günter Hermann Architekten
Erweiterung ca. 100 Mitarbeiter. Der alte Baumbestand wurde erhalten, die neuen Baukörper fügen sich analog der vorhandenen Bebauungen ein.


1995

1.Preis
Stadt Süßen

2 Neubaugebiete vorwiegend Wohnungsbau für 1300 bzw. 250 Einwohner 54 ha mit  Einfamilien- Reihen- und Geschoss- Wohnungsbau mit besonderer Wohnqualität über Stichstraßen