Zentrale Entwurfsidee ist es, den Neubau in die bestehende städtebauliche Figur der Umgebung anzupassen, das Ensemble von Sporthalle und Burgschule zu ergänzen und gleichzeitig eine angemessene und zeitgemäße Architektursprache zu formulieren.
Winkelförmig legt der neue Baukörper an der Kante des bestehenden Schulhofes an. An den Burgwiesen entsteht eine klar erkennbare Eingangssituation als Hauptadresse mit einer offenen Geste. Der Besucher erfährt das neue Gemeinwesenhaus als einladende Skulptur. Durch die winkelförmige Form ergibt sich auch zum Schulhof hin eine
Schauseite.
Das Gebäude staffelt sich nach Süden über den Küchenbereich von zwei Geschossen auf ein Geschoss ab und bildet einmal eine lebendige Dachlandschaft und zum anderen eine Korrespondenz zu den Höhenlinien. Die Dachlandschaft als dritte Dimension ist besonders wichtig, da sie durch die Topographie wahrgenommen wird.
Die umlaufende, naturbelassene Holzfassade nimmt Bezüge in der ländlichen Umgebung auf und prägt das Erscheinungsbild des Neubaus. Sie ist wartungsfrei, nachhaltig und zugleich wird sie der besonderen Randsituation des Ortes gerecht. Holzfenster sind das Bindeglied zwischen innen und außen.
2017 Wettbewerb GRW Anerkennung
Team
Kalliopi Gkeka, Stefan Kamm, Benjamin Feller
mit
g2 Landschaftsarchitekten
Auftraggeber
Gemeinde Köngen